GLOBALES KLASSENZIMMER

Das Globale Klassenzimmber bietet in Heidelberg ein vielseitiges Programm im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung / Globales Lernen. Ziel ist es, bei Schüler/innen Neugier und Respekt für andere Lebenswelten zu wecken. Zugleich möchten wir die Augen öffnen für globale Abhängigkeiten und Realitäten wie Armut, Ausbeutung, Rassismus oder Umweltzerstörung. Anstatt der Fügung in das unabänderlich Scheinende steht in der beim Globalen Klassenzimmer die Erfahrung, dass man selber wichtige Beiträge zu Gerechtigkeit, Umweltschutz, Friedenssicherung sowie Armutsbekämpfung leisten kann.

 

Die Zielsetzung

Ziel des Projektes ist es Jugendlichen/Kindern Lernprozesse zu ermöglichen, ihnen Respekt für andere Lebenswelten zu vermitteln sowie sie für globale Abhängigkeiten und Entwicklungen zu sensibilisieren. Es sollen Wege aufgezeigt werden, durch die Kinder und Jugendliche Einfluss auf wirtschaftliche und politische Gegebenheiten im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung nehmen können.
Das Projekt hat dabei u.a. zum Ziel, die Kinder und Jugendlichen darin zu unterstützen, Globalität wahrzunehmen, sich selbst mit ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten im weitgespannten Netz sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung zu verorten und daran die individuelle sowie gesellschaftliche Lebensgestaltung zu reflektieren. Im Fokus bei der Ausgestaltung der Maßnahmen soll daher immer die Ausbildung individueller und kollektiver Handlungskompetenz im Zeichen weltweiter Solidarität stehen.

 

                                                                                                        Das Konzept

Die Erlebnis-Themen-Workshops geben den Schüler/innen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, und sprechen Emotion und Verstand gleichermaßen an. Mit unterschiedlichen Methoden und Medien (Einspielung von Videosequenzen, Projektionen, Ausstellungsobjekten, Rollenspiel usw.) soll ein individueller Bezug zu den behandelten Themen erweckt werden. Sinneserfahrungen, eigene Versuche und das Lernen durch eigenes Handeln führen zu einem bleibenden Verständnis und lernpsychologisch zur höchsten Gedächtnisrate.
Zur Veranschaulichung der komplexen Sachverhalte wird zwar das Mittel der didaktischen Reduktion eingesetzt, allerdings nicht ohne gleichzeitig ein Bewusstsein für die damit möglicherweise verbundenen Missverständnisse und Fehleinschätzungen zu schaffen. Die Fähigkeit, sich hierbei mit Widersprüchen und ungelösten Fragen auseinanderzusetzen sowie sich der eigenen Handlungsmöglichkeiten und -begrenzungen bewusst zu werden, wird gefördert.

Interesse Geweckt?

Ihre Ansprechpartnerinnen sind:

Ariane Fröhlich und Miriam Streit
Kontakt
bildungeine-welt-zentrum.de

Weitere Informationen zum Globalen Klassenzimmer finden sie auf unserer Projektseite