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Wer wir sind - Das WeltHaus stellt sich vor

Das WeltHaus im Heidelberger Hauptbahnhof ist ein Zentrum, in dem sich Eine-Welt-, Umwelt- und Menschenrechtsarbeit verbinden. Gegründet im Oktober 2012 will das WeltHaus Zeichen setzen für Eine-Welt-Verantwortung. Es schafft Raum für bürgerschaftliches Engagement, das auf eine zukunftsfähige Welt gerichtet ist.

Mehr als 20 Gruppen und Organisationen setzen sich dort für die Achtung der Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Demokratie, ein friedliches Miteinander und Völkerverständigung, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und Klimagerechtigkeit und für eine gesellschaftliche Transformation ein – und es werden immer mehr.

Schon heute zeigt sich: Das WeltHaus ermöglicht durch seine Mischung aus Büro-, Beratungs-, Gemeinschafts- und Veranstaltungsbereich eine engere Zusammenarbeit der Gruppen und Organisationen, die es nutzen. Es etabliert sich als Ort des Lernens und des Austauschs über die Herausforderungen der Zukunft und bildet einen Kristallisationspunkt für lokale und regionale Bündnisse.               Den WeltHaus-Flyer finden Sie hier.

Struktur des Hauses

Über zwei Stockwerke hinweg haben hier Vereine und Organisationen ihre Geschäftsstellen. International tätige Organisationen wie FIAN International oder national ausgerichtete Vereine wie die Werkstatt Ökonomie, der Regionalverband des BUND oder die Bildungsstelle der Heidelberger Weltläden arbeiten nun vom verkehrsgünstig gelegenen Hauptbahnhof aus.
Initiativen wie die Greenpeace Regionalgruppe und soziale Bewegungen wie die Transition Town Initiative Heidelberg können sich in Meetingräumen treffen oder Veranstaltungen abhalten.

Etwa alle drei Monate treffen sich alle Mitglieder des WeltHauses – ob sie feste Mieter eines Büros sind oder sich hauptsächlich für ihre Gruppentreffen hier versammeln – zu einem Plenum. Hier besprechen sie alle relevanten Fragen des WeltHauses und organisieren die Verwaltung des Hauses. Verabredungen werden getroffen und an die entsprechenden AGs weitergeleitet.

Das WeltHaus hat zwei gewählte KoordinatorInnen, die die vielen ehrenamtlichen Arbeitsbereiche koordinieren. Derzeit sind dies Birgit Albrecht von der Werkstatt Ökonomie und Christoph Lauwigi vom BUND Heidelberg. Nach außen wird das WeltHaus durch den Vorstand des Eine-Welt-Zentrums vertreten.

Entstehungsgeschichte

Die UN‐Konferenz für Umwelt und Entwicklung, die 1992 in Rio de Janeiro stattfand, prägte das Leitbild einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Entwicklung und setzte es auf die politische Agenda. Die Konferenz stellte dem Umwelt‐ und Ressourcenverbrauch des Nordens die Entwicklungsinteressen der Menschen im Süden gegenüber. In besonderer Weise betonte sie die Rolle der Bürgerinnen und Bürger, der lokalen Zivilgesellschaft, bei der Umsetzung des Leitbildes der Nachhaltigen Entwicklung.

In Heidelberg setzen sich viele Menschen in Vereinen, Organisationen und Initiativen haupt‐ und ehrenamtlich für die Achtung der Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Demokratie, für ein friedliches Miteinander und Völkerverständigung sowie für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und Klimagerechtigkeit ein. Aus einigen dieser Initiativen haben sich Organisationen entwickelt, die sich für ihre Anliegen kontinuierlich und über die Region hinaus in der Informations‐ und Bildungsarbeit, Kampagnen und Lobbyarbeit engagieren.

Insbesondere um Eine‐Welt‐, und Umweltarbeit zusammenzuführen, ergriffen das Eine‐Welt‐Zentrum, einige seiner Mitglieder und der Bund für Umwelt und Naturschutz Heidelberg erneut die Initiative, ein Zeichen zu setzen für Eine‐Welt‐Verantwortung in Heidelberg. So entstand neben dem soziokulturellen Zentrum Karlstorbahnhof, an dessen Aufbau und Ausgestaltung das Eine-Welt-Zentrum maßgeblich beteiligt war, nun ein WeltHaus im Hauptbahnhof Heidelberg.